Kostenrechner für Eigentümer

Haus verkaufen Kosten – jede Position transparent kalkuliert

Welche Beträge beim Hausverkauf tatsächlich anfallen: Notar, Grundbuch, Provision, Steuern und Vorfälligkeit – mit konkreten Eurobeträgen und Rechenbeispielen für 2026.

Keine ProvisionSchnelles Angebot100% Vertraulich

Schneller Kontakt

Unverbindlich und in unter 2 Minuten

Ihre Daten werden vertraulich behandelt.

Detaillierte Anfrage

In wenigen Schritten zu Ihrem individuellen Angebot

Was für eine Immobilie möchten Sie verkaufen?

🏠 Einfamilienhaus
🏘 Mehrfamilienhaus
🏢 Eigentumswohnung
🏛 Gewerbeobjekt
🏞️ Grundstück
📋 Sonstiges

Wenn Sie eine schnelle Einschätzung möchten, starten Sie hier direkt mit dem Mehrschritt-Formular.

Zum Anfrageformular

So funktioniert der Verkauf

In 4 einfachen Schritten zum Verkauf Ihrer Immobilie

1

Eckdaten mitteilen

Schicken Sie uns die wichtigsten Angaben zu Ihrer Immobilie: Adresse, Wohn- und Grundstücksfläche, Baujahr und Zustand. Aufwändige Exposés, professionelle Fotos oder Maklergutachten sind dafür nicht notwendig – ein kurzer Sachstand genügt.

2

Kosten-Check und Marktwert

Wir gleichen Ihre Eckdaten mit aktuellen Vergleichstransaktionen ab und ermitteln gleichzeitig die voraussichtlichen Verkaufsnebenkosten. So erkennen Sie sofort, welcher Nettoerlös bei Maklerverkauf und welcher beim Direktankauf bleibt.

3

Festpreis-Angebot ohne Nebenkosten

Nach einem Kurztermin vor Ort erhalten Sie ein schriftliches Ankaufsangebot mit klar ausgewiesenem Fixpreis. Maklerprovision, Vermarktungskosten und Inseratsgebühren entfallen vollständig – der genannte Betrag ist Ihr Auszahlungswert.

4

Beurkundung und Auszahlung

Sie wählen einen Notar Ihres Vertrauens; die gesetzlich geregelten Notar- und Grundbuchkosten werden nach üblicher Kostenverteilung getragen. Die Kaufpreiszahlung erfolgt nach Eintragung der Auflassungsvormerkung – in der Regel innerhalb von zwei bis sechs Wochen.

Sie haben schon genug Infos? Dann springen Sie direkt ins Formular und schildern kurz Ihre Situation.

Jetzt Anfrage starten

Warum direkt an uns verkaufen?

Kein Makler, kein Stress – Ihre Vorteile im Überblick

📋

Notar- und Grundbuchkosten realistisch einplanen

Notargebühren liegen nach GNotKG bei rund 1,5 Prozent des Kaufpreises, die Grundbuchkosten bei circa 0,5 Prozent. Bei einem Verkaufspreis von 400.000 Euro sind das zusammen etwa 8.000 Euro – traditionell trägt der Käufer den Großteil, Löschungskosten alter Grundschulden gehen jedoch zu Ihren Lasten.

💼

Maklerprovision seit BGB-Reform 2020

Seit dem 23.12.2020 gilt das Bestellerprinzip nach §§ 656a–656d BGB: Bei selbstgenutztem Wohneigentum wird die Provision (üblich 7,14 Prozent inkl. MwSt.) hälftig zwischen Verkäufer und Käufer geteilt. Auf Ihrer Seite verbleiben somit rund 3,57 Prozent – bei 400.000 Euro Kaufpreis sind das 14.280 Euro.

🏷️

Energieausweis als Pflichtkosten

Ohne gültigen Energieausweis ist eine Inseratsschaltung rechtswidrig und mit Bußgeldern bis 10.000 Euro bedroht. Ein Verbrauchsausweis kostet 50 bis 100 Euro, ein Bedarfsausweis 300 bis 500 Euro. Letzterer ist Pflicht für Häuser mit Bauantrag vor 1977 ohne wesentliche Modernisierung.

🧾

Spekulationssteuer nach § 23 EStG

Bei Verkauf innerhalb der zehnjährigen Spekulationsfrist wird der Veräußerungsgewinn voll mit Ihrem persönlichen Einkommensteuersatz belastet. Bei 80.000 Euro Gewinn und 42 Prozent Steuersatz fallen 33.600 Euro Steuer an – die Drei-Jahres-Regel bei Eigennutzung schließt diese Belastung jedoch aus.

🏦

Vorfälligkeitsentschädigung bei Kreditablösung

Wer eine laufende Baufinanzierung vorzeitig ablöst, schuldet der Bank nach § 490 BGB eine Vorfälligkeitsentschädigung. Diese beträgt je nach Restlaufzeit und Zinsdifferenz häufig zwischen 1 und 9 Prozent der Restschuld – bei 200.000 Euro Restdarlehen also bis zu 18.000 Euro zusätzliche Belastung.

💎

Direktankauf: Provision und Marketing entfallen

Beim Direktankauf durch P1 Immo sparen Sie Maklerprovision, Vermarktungskosten, Home-Staging und Inseratsgebühren komplett ein. Bei einem Verkaufspreis von 400.000 Euro bedeutet das eine Kostenersparnis von etwa 14.280 Euro Provisionsanteil plus typischer Marketing-Pauschalen von 1.500 bis 4.000 Euro.

Warum nicht über einen Makler verkaufen?

Der direkte Weg ist oft der bessere

Makler vs. Direktankauf

  • Keine Provision, keine versteckten Vermittlungsgebühren – der Kaufpreis fließt ungekürzt auf Ihr Konto (statt: Maklerprovision von 3,57 Prozent Ihres Anteils mindert den Auszahlungsbetrag um fünfstellige Summen)
  • Wir tragen sämtliche Prüf- und Bewertungskosten – Sie haben null Vorlauf-Investitionen (statt: Vermarktungspauschalen von 1.500 bis 4.000 Euro für Exposé, Fotograf, Home-Staging und Portalgebühren)
  • Beim Direktankauf ist ein neuer Energieausweis nicht zwingend erforderlich (statt: Energieausweis muss Sie selbst beauftragen und bezahlen (50 bis 500 Euro))
  • Schneller Notartermin minimiert die Restlaufzeit Ihres Darlehens und damit die Vorfälligkeit (statt: Vorfälligkeitsentschädigung wegen langer Vermarktungsdauer oft höher als nötig)
  • Wir kaufen jeden Substanzzustand an – Renovierungsausgaben vor Verkauf entfallen vollständig (statt: Renovierungs- und Sanierungskosten vor Verkauf häufig im fünfstelligen Bereich nötig, um marktgängig zu werden)
Immobilie verkaufen ohne Makler

Nutzen Sie das Mehrschritt-Formular für eine diskrete Anfrage ohne lange Vorbereitung.

Zum Mehrschritt-Formular

Was unsere Kunden sagen

Echte Erfahrungen – verifizierte Google Bewertungen

Google Bewertungen
5,0
Basierend auf 3 Bewertungen
Alle Bewertungen ansehen
Joachim Steinert in der letzten Woche

Die beiden haben mir extrem schnell weitergeholfen, vielen Dank!

Leonie Fendel vor einer Woche

Sehr schnelle und kompetente Beratung, vielen Dank!

Boy George vor 2 Wochen

Tolle Kommunikation, gute Beratung

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Immobilienverkauf

Wie hoch sind die Gesamtkosten beim Hausverkauf in Prozent vom Kaufpreis?
Als Verkäufer müssen Sie bei einem klassischen Maklerverkauf mit rund 4 bis 6 Prozent des Kaufpreises an Nebenkosten rechnen: 3,57 Prozent Maklerprovision (hälftig nach BGB-Reform), bis zu 0,5 Prozent für Löschung alter Grundschulden im Grundbuch, etwa 0,2 bis 0,5 Prozent für Energieausweis, Wertgutachten und Vermarktungspauschalen. Bei einem Hauspreis von 400.000 Euro entspricht das einem Kostenblock von rund 16.000 bis 24.000 Euro – ohne Berücksichtigung etwaiger Spekulationssteuer und Vorfälligkeitsentschädigung. Beim Direktankauf reduzieren sich diese Posten auf den Notaranteil und die Grundschuldlöschung.
Was kostet ein Notar beim Hausverkauf konkret?
Die Notarkosten richten sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) und betragen pauschal etwa 1,5 Prozent des Kaufpreises – inklusive Beurkundung, Treuhandabwicklung und Grundbucheintragungen. Bei 350.000 Euro Kaufpreis sind das circa 5.250 Euro für den Notar plus 1.750 Euro Grundbuchgebühren. Üblicherweise trägt der Käufer den Großteil dieser Kosten; als Verkäufer zahlen Sie typischerweise nur die Löschung Ihrer eigenen Grundschulden (etwa 0,2 Prozent) sowie eventuelle Genehmigungen, etwa bei Erbengemeinschaften oder Vorkaufsrechten.
Wann muss ich die Spekulationssteuer beim Hausverkauf zahlen?
Die Besteuerung nach § 23 EStG greift, wenn zwischen Anschaffung und Verkauf weniger als zehn Jahre liegen und das Haus nicht durchgängig selbst genutzt wurde. Maßgeblich sind die Daten der notariellen Verträge, nicht die Schlüsselübergabe. Versteuert wird der Gewinn (Verkaufspreis abzüglich Anschaffungskosten und Veräußerungsnebenkosten) mit Ihrem persönlichen Grenzsteuersatz – bei 100.000 Euro Gewinn und 42 Prozent Spitzensteuer also 42.000 Euro. Eigengenutzte Immobilien bleiben steuerfrei, sofern Sie das Objekt im Verkaufsjahr und in den beiden vorangegangenen Kalenderjahren bewohnt haben (sogenannte 2+1-Regel).
Wie viel Vorfälligkeitsentschädigung muss ich an die Bank zahlen?
Die Vorfälligkeitsentschädigung ist die Schadensersatzleistung an Ihre Bank für entgangene Zinseinnahmen bei vorzeitiger Kreditablösung – rechtliche Grundlage sind §§ 490 und 502 BGB. Die Höhe hängt von Restschuld, Restlaufzeit der Zinsbindung, Differenz zum aktuellen Zinsniveau und vereinbarten Sondertilgungsrechten ab. Faustregel: 1 bis 9 Prozent der Restschuld, in der Praxis häufig 3 bis 5 Prozent. Bei 250.000 Euro Restdarlehen sind das 7.500 bis 12.500 Euro. Tipp: Nach 10 Jahren Laufzeit haben Sie ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht (§ 489 BGB) – dann fällt keine Vorfälligkeit an.
Welche Kosten entfallen beim Direktankauf gegenüber dem Maklerverkauf?
Beim Direktankauf durch P1 Immo entfallen die Maklerprovision (3,57 Prozent Verkäuferanteil), Vermarktungspauschalen für Exposé und Fotos (typisch 1.500 bis 4.000 Euro), Home-Staging (1.000 bis 5.000 Euro), Inseratsgebühren auf Immobilienportalen sowie häufig auch der gesonderte Energieausweis. Bei einem 400.000-Euro-Haus entspricht das einer Ersparnis von rund 16.000 bis 23.000 Euro an direkten Verkaufsnebenkosten. Hinzu kommen indirekte Einsparungen: Da der Verkauf in wenigen Wochen abgeschlossen ist, reduzieren sich Vorfälligkeitsentschädigung, weiterlaufende Hausgeld- oder Betriebskosten sowie das finanzielle Risiko bei Doppelbelastung mit einer Anschlussimmobilie.

Dann können Sie jetzt direkt die Anfrage starten – wir melden uns mit einer realistischen Ersteinschätzung zurück.

Anfrageformular öffnen

Alle Kostenpositionen beim Hausverkauf transparent erklärt

Wer ein Haus verkauft, denkt zuerst an den erzielbaren Kaufpreis – und übersieht häufig die Verkaufsnebenkosten, die zwischen 4 und 12 Prozent des Bruttoerlöses verschlingen können. Notargebühren, Grundbucheintrag, hälftige Maklerprovision nach BGB-Reform 2020, Energieausweis, Spekulationssteuer nach § 23 EStG und Vorfälligkeitsentschädigung summieren sich bei einem 400.000-Euro-Verkauf schnell auf 30.000 bis 60.000 Euro. Auf dieser Seite finden Sie jede Position mit gesetzlicher Grundlage, prozentualem Anteil und konkretem Eurobetrag – dazu der direkte Vergleich von Maklerverkauf und Direktankauf.

Übersicht aller Kostenpositionen mit konkreten Eurobeträgen

Beim Hausverkauf fallen mehrere Kostenarten parallel an, die sich grob in vier Kategorien gliedern lassen. Erstens die gesetzlich geregelten Beurkundungs- und Eintragungsgebühren: Notar (rund 1,5 Prozent vom Kaufpreis nach GNotKG) und Grundbuch (etwa 0,5 Prozent). Zweitens die Vermittlungs- und Vermarktungskosten: hälftige Maklerprovision von 3,57 Prozent inklusive Mehrwertsteuer (Verkäuferanteil), Inseratsgebühren von 200 bis 600 Euro pro Portal und Monat, Home-Staging zwischen 1.000 und 5.000 Euro. Drittens die Pflichtdokumente: Energieausweis 50 bis 500 Euro, Wertgutachten 0,5 bis 1,5 Prozent vom Marktwert bei Verkehrswertgutachten, aktueller Grundbuchauszug 20 bis 30 Euro. Viertens die finanziellen Belastungen: Spekulationssteuer auf den Gewinn nach § 23 EStG, Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank gemäß §§ 490, 502 BGB. Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus mit 400.000 Euro Verkaufspreis: Verkäuferanteil rund 17.500 bis 22.000 Euro – ohne Steuern und Vorfälligkeit. Wer die Spekulationsfrist nicht eingehalten und ein laufendes Darlehen offen hat, muss mit weiteren 20.000 bis 50.000 Euro rechnen.

Notar- und Grundbuchkosten im Detail – wer zahlt wofür?

Die Höhe der Notar- und Grundbuchgebühren wird in Deutschland durch das Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) bundesweit einheitlich geregelt – Verhandlungen über die Gebührensätze sind nicht möglich. Berechnungsgrundlage ist der beurkundete Kaufpreis. Für den Notar fallen typischerweise die 2,0-Gebühr für die Beurkundung des Kaufvertrags, die 0,5-Gebühr für die Auflassungsvormerkung und die 1,0-Gebühr für die Eintragung an. Dazu kommen Auslagen, Telekommunikationspauschalen und 19 Prozent Mehrwertsteuer. Bei 400.000 Euro Kaufpreis ergibt das knapp 6.000 Euro Notarkosten plus rund 2.000 Euro Grundbuchgebühren des Amtsgerichts. Die Kostenverteilung zwischen Käufer und Verkäufer ist in der Praxis klar geregelt: Der Käufer zahlt grundsätzlich die Beurkundung und die Eigentumsumschreibung, der Verkäufer trägt die Kosten für die Löschung eigener Grundschulden (etwa 0,2 Prozent vom Nennbetrag der Grundschuld) sowie für eventuelle Genehmigungen, etwa Vorkaufsrechtsverzichte. Bei Erbengemeinschaften oder Verkäufen aus Insolvenzmasse können zusätzliche Kosten für gerichtliche Genehmigungen anfallen – planen Sie hier 200 bis 800 Euro Puffer ein.

Maklerprovision seit BGB-Reform 2020 – die echte Belastung

Mit Inkrafttreten des Gesetzes über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser am 23. Dezember 2020 wurden die §§ 656a bis 656d BGB neu eingefügt. Seither gilt: Bei Verkauf einer selbstgenutzten Wohnung oder eines Einfamilienhauses an einen Verbraucher muss die Maklerprovision zwingend hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt werden – Vereinbarungen, die diese Teilung umgehen, sind nichtig. Die marktübliche Gesamtprovision beträgt 7,14 Prozent inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer; auf Ihrer Verkäuferseite verbleiben damit 3,57 Prozent. Konkret: Bei einem Verkauf für 400.000 Euro zahlt der Verkäufer 14.280 Euro netto an den Makler, zusätzlich zu eventuellen Vermarktungspauschalen. Wichtig: Die Provision wird erst mit Beurkundung des Kaufvertrags fällig, nicht schon mit dem Maklerauftrag. Bei Mehrfamilienhäusern, gewerblichen Objekten oder Verkäufen zwischen Unternehmern gilt das hälftige Teilungsgebot nicht – hier bleibt der traditionelle Verhandlungsspielraum erhalten. Beim Direktankauf entfällt die Provision vollständig, da P1 Immo selbst Käufer ist und keine Vermittlungsleistung in Rechnung stellt.

Spekulationssteuer und Vorfälligkeitsentschädigung – die großen Steuer- und Bankposten

Zwei Kostenblöcke werden bei der Verkaufsvorbereitung regelmäßig unterschätzt. Erstens die Spekulationssteuer: Liegen zwischen Anschaffung und Verkauf weniger als zehn Jahre und wurde die Immobilie vermietet oder gewerblich genutzt, greift § 23 EStG. Versteuert wird der reine Veräußerungsgewinn – also Verkaufspreis minus Anschaffungskosten minus abzugsfähiger Veräußerungskosten – mit dem persönlichen Einkommensteuersatz inklusive Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Bei 90.000 Euro Gewinn und 42 Prozent Grenzsteuersatz fallen rund 39.500 Euro Steuer an. Eigengenutzte Immobilien bleiben steuerfrei, wenn Sie das Haus im Verkaufsjahr und in den beiden vorangegangenen Kalenderjahren selbst bewohnt haben. Zweitens die Vorfälligkeitsentschädigung: Lösen Sie eine laufende Baufinanzierung vor Ablauf der Zinsbindung ab, schuldet Sie der Bank nach §§ 490 Abs. 2, 502 BGB den entgangenen Zinsgewinn. Die Höhe schwankt erheblich – je nach Restschuld, Restlaufzeit und aktueller Marktzinsentwicklung sind 1 bis 9 Prozent der Restschuld realistisch. Tipp aus der Praxis: Lassen Sie Ihre Bank zwei bis drei Vergleichsangebote stellen, prüfen Sie die Berechnung nach Aktiv-Aktiv-Methode versus Aktiv-Passiv-Methode und nutzen Sie nach 10 Jahren Darlehenslaufzeit das Sonderkündigungsrecht nach § 489 BGB – damit entfällt die Vorfälligkeit komplett.

Versteckte Nebenkosten – Energieausweis, Gutachten, Renovierung

Neben den großen Kostenblöcken gibt es eine Reihe kleinerer Positionen, die sich in der Summe auf 5.000 bis 15.000 Euro addieren können. Der Energieausweis ist seit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) Pflicht und muss bereits beim ersten Inserat vorliegen – Verstöße werden mit Bußgeldern bis 10.000 Euro geahndet. Ein einfacher Verbrauchsausweis kostet 50 bis 100 Euro online, ein detaillierter Bedarfsausweis (Pflicht bei Häusern mit Bauantrag vor November 1977 ohne wesentliche Modernisierung) liegt bei 300 bis 500 Euro. Wertgutachten sind nicht zwingend, aber bei Erbengemeinschaften, Scheidungen oder vor Notarterminen oft sinnvoll: Ein Kurzgutachten kostet 500 bis 1.500 Euro, ein vollständiges Verkehrswertgutachten nach §194 BauGB schlägt mit 0,5 bis 1,5 Prozent des Verkehrswerts zu Buche – also 2.000 bis 6.000 Euro bei einem 400.000-Euro-Haus. Renovierungs- und Aufbereitungskosten vor dem Verkauf werden häufig massiv unterschätzt: Maler- und Bodenarbeiten 3.000 bis 8.000 Euro, kleinere Reparaturen am Dach oder den Sanitäranlagen 2.000 bis 10.000 Euro, professionelles Home-Staging 1.000 bis 5.000 Euro. Hinzu kommen laufende Kosten bis zur Übergabe: Hausgeld, Grundsteuer, Versicherung, Strom und Heizung – bei einer Vermarktungsdauer von sechs Monaten oft 3.000 bis 6.000 Euro.

Direktankauf durch P1 Immo – welche Kostenpositionen vollständig entfallen

Beim Direktankauf agiert P1 Immo als Käufer der Immobilie – nicht als Vermittler. Daraus ergibt sich eine sehr klare Kostenstruktur. Vollständig entfallen folgende Posten: Maklerprovision von 3,57 Prozent (bei 400.000 Euro = 14.280 Euro), Vermarktungspauschalen für Exposé, professionelle Fotos und 360-Grad-Touren (1.500 bis 4.000 Euro), Inseratsgebühren auf Immobilienportalen (200 bis 600 Euro pro Portal und Monat), Home-Staging-Kosten (1.000 bis 5.000 Euro) sowie häufig auch der separat zu beauftragende Energieausweis. Reduziert werden zusätzlich: die Vorfälligkeitsentschädigung (durch kurze Abwicklungsdauer von zwei bis sechs Wochen statt sechs bis zwölf Monaten), laufende Bewirtschaftungskosten bis zur Schlüsselübergabe sowie das Risiko gescheiterter Käuferfinanzierungen. Bestehen bleiben: anteilige Notarkosten (typisch unter 0,3 Prozent für Verkäufer), Löschung eigener Grundschulden (etwa 0,2 Prozent) und gegebenenfalls Spekulationssteuer, falls die Haltefristen nicht eingehalten sind. In Summe sparen Verkäufer beim Direktankauf gegenüber dem Maklerweg typischerweise 4 bis 6 Prozent des Kaufpreises an direkten Verkaufsnebenkosten – bei einem 400.000-Euro-Haus also 16.000 bis 24.000 Euro. Hinzu kommt der Vorteil der Planungssicherheit: Sie kennen den Auszahlungsbetrag exakt, bevor der Vertrag unterzeichnet wird, und sind nicht von Bietverfahren, Marktstimmung oder Käuferbonität abhängig.

Haus verkaufen Kosten – jede Position transparent kalkuliert

Direktankauf auch in: Haus verkaufen Leverkusen